Dieses Bild dient zur Unterstützung des Flashmobs zum Weltfrauentag bei DB Systel

Agility MasterIn und die Story hinter dem Foto

Ich glaube ich bin Euch eine Erklärung schuldig oder vielleicht will ich auch einfach nur darüber reden.

Gedacht als virtueller Flashmob wurden wir Frauen @DB Systel zum Diversity TAG dazu aufgerufen, ein Bild mit unserer Jobbezeichnung in einem Social Media Kanal hochzuladen. Einerseits um zu zeigen in welch unterschiedlichen Zusammenhängen Frauen in diesem IT Unternehmen unterwegs sind und gleichzeitig um Sichtbarkeit zu erlangen.

Fand ich eine gute Sache, also Schild gemalt –  hochgeladen – fertig.

Im Ursprung eingestellt als Scrum MasterIn, wurde ich über ein Pitch Verfahren aus dem KollegInnenkreis zur Agility MasterIn ihrer Einheit gewählt.

Eine sehr herausfordernde und spannende Aufgabe.

Im Rahmen der Transformation wird bei DB Systel Führung neu definiert und Führungsaufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Vereinfacht ausgedrückt ist das Ziel, eine  Organisation bestehend aus selbstorganisierten, agilen Teams mit den Rollen Agility Master, Product Owner und Umsetzungsteam aufzubauen. Weg von hierarchischen hin zu netzwerkartigen Strukturen.

Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung. Unternehmen, die in der komplexen Welt, in der wir uns bewegen, bestehen wollen, brauchen das Verantwortungsgefühl, das Wissen und die Teilhabe ALLER Mitarbeiter. Die Zeiten, wo der hierarchisch formal „höhergestellte“ alles am besten wusste und stets die beste Entscheidung traf, sind vorbei.

Im Übergangsprozess von der alten in die neue Organisationsstruktur habe ich also vor 2 Monaten die Aufgabe des „People Leads“ für 10 Teams übernommen und ich freue mich sehr darüber.

Hauptsächlich weil, …

  • Methoden zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Menschen und das Zusammenspiel von Gruppen seit jeher extrem spannend finde. Es ist eine immense Erleichterung mich nicht mehr „nebenbei“ – neben der fachlichen Arbeit – darum kümmern zu „müssen“,  sondern das Kennenlernen und Anwenden solcher Methoden, nun meine Hauptaufgabe ist.
  • ich vieles von dem, was ich in den letzten Jahren gelernt habe weitergeben kann und die KollegInnen dafür offen sind.
  • sich damit eine persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeit ergibt, bei der ich viele neue Themenfelder und Menschen kennenlernen darf.

Gleichzeitig schwitze ich, weil vieles von dem was meine Aufgabe ist, muss ich noch lernen. Anderes kenne ich  zwar theoretisch und die praktische Erfahrung fehlt. Zum Glück habe ich hervorragende Lehrer, die immer mal ein offenes Ohr für mich haben, wenn ich unsicher oder ratlos bin.

Die Rolle wird erstmal auf Probe vergeben, ich habe 6 Monate Zeit mich zu bewähren und natürlich möchte ich das auch tun. In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn habe ich viele unterschiedliche Führungsstile und – typen gesehen, da war nahezu alles dabei. Vom unterstützenden, empathischen, „natürlichen“ Leader bis hin zum – auch als Peter Prinzip bekannt – bis zur maximalen Unfähigkeit beförderten Fachidioten, die ganze Bandbreite.

Das hat mich sehr geprägt, im negativen wie im positiven Sinne. Ich möchte es besser machen und mit der Übernahme dieser Aufgabe, kann ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, meiner Vision ein Stück näher zu kommen.

Wir alle verdienen einen konstruktiven, ehrlichen, solidarischen Umgang miteinander.

Warum? Weil das Leben so einfach schöner ist.

Hier findet ihr die 3 Fragen, die ich vor bei dem Pitch zur AM Wahl gestellt bekommen habe.

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