Das Rad der 8 – ENZen…

… was als Scherz unter Kolleginnen begann, da ist inzwischen schon was dran.

Isabell Müller, mit der ich vor einiger Zeit im Rewe Transition Team zusammengearbeitet habe, sagt in einer Pause zu mir: „Ist schon erstaunlich, was wir als Transformisten*innen alles an Fähigkeiten mitbringen müssen.“

Unter all den Eigenschaften, die uns daraufhin in den Sinn kamen, waren verdächtig viele, die mit der Silbe

-ENZ

endeten.

Wieder zurück in Frankfurt machte ich mich dann daran und entwarf das Rad der 8 ENZEN, das sich tatsächlich drehen lässt…

Ein dreiviertel Jahr später sollte ich es bei meinem zweiten Vorstellungsgespräch bei DB Systel verwenden ( das Ergebnis ist ja bekannt 😉).

Auch wenn die letzten Monate mich viel Kraft gekostet haben, habe ich unglaublich viel über Konflikte, Ränge und Menschen gelernt. Dank der hervorragenden Ausbildung, die ich hier in Anspruch nehmen darf, bekomme ich zur Praxis gleich noch ne ganze Menge Theorie dazu. Sehr, sehr interessant und bereichernd.

Eine von mir sehr geschätzte, ältere Dame, sagte mir zu Beginn meines Wechsels zur Bahn: „Um das Arbeiten in komplexen Umgebungen zu erleben, bist du bei der Bahn in jedem Fall richtig.“

Damals war ich mir nicht so sicher wie genau der Satz gemeint war.

Heute verstehe ich das besser, hier ist wirklich ALLES superlativ.

Viele Mitarbeiter*innen, viele Produkte und Dienstleistungen, vieles von vielem und – gerade wegen der Transformation – vieeele Konflikte.

Und heute ist mir das Rad wieder eingefallen.

Ich habe es euch nie gezeigt und möchte das nachholen.

Beginnen wir mit

Transparenz.

Ich, für mich, weiß relativ klar was ich darunter verstehe. Aber das hilft im ersten Schritt nicht weiter.

Vielleicht habt ihr Lust mir mal Feedback zu geben? Was bedeutet Transparenz für Euch im Arbeitsumfeld? Worüber darf man sprechen und worüber lieber nicht?

Bei Frederik Laloux im Buch Reinventing Organisations habe ich von einem ganzheitlichen Ansatz gelesen. Dass es am Besten sei, wenn Menschen für die Arbeit keine „Maske“ aufsetzen müssten oder eine ihnen vermeintlich zugeschriebene Rolle spielen müssten.

Kann das funktionieren?

Wenn man Zusammenhänge klar vor Augen sieht, darf man sie dann aussprechen? Wo ist die Grenze?

Präsenz. 

Da sein. Für die Menschen. Für „die Sache“. Wobei da für jeden „die Sache“ etwas anderes bedeutet.

Für mich persönlich kommt da das agile Manifest oder auch das Manifest für menschliche Fuehrung ins Spiel.

(emotionale) Intelligenz. 

Empathie, offen sein für den Blickwinkel anderer und ein „gewisses Verständnis“ für Zusammenhänge sind hilfreiche Eigenschaften, wenn man als „Change Agent“ unterwegs ist.

Freu mich auf euer Feedback (gerne den Button unten) oder die Kommentare nutzen 😊.