warum eduScrum?

was ist nicht alles gesprochen worden, über den Lockdown und Corona.

Ich habe mich viel mit den Wirkungen und Auswirkungen der letzten 3 Monate auf die Menschen beschäftigt, habe Meetups und Austauschformate besucht.

Dabei habe ich vielversprechende Ansätze kennengelernt (z. B. Gemeinwohlökonomie, Permakultur, Vollgeldreform) und mich vom Blick zurück bis zu einer möglichen Weiterentwicklung der Gesellschaft bis ins Jahr 2048 (#utopia48) vorgearbeitet.

Egal, ob die eigene Bewertung der letzten 3 Monate neutral, eher negativ oder tendenziell positiv ausfällt, eine Sache ist aus meiner Sicht unbestreitbar:

Sie waren bedeutsam.

Ich möchte hier gar keine Wertung abgeben, doch eine Entwicklung finde ich durchaus bemerkenswert.

Die Umstellung vieler Angebote auf remote Formate haben es mir ermöglicht, Impulse und Möglichkeiten für Austausch über meinen physischen Radius hinaus, wahrzunehmen.

Die Erhöhung der eigenen Reichweite, hat meinen Horizont immens vergrößert.

Montag ein Workshop „in“ Berlin, Dienstag ein Meetup „in“ Wien und Freitags ein virtuelles Glas Wein mit Freundinnen „in“ München.

Ob mir das persönliche „live und in Farbe“ Treffen fehlt – ja und nein.

Ein remote Angebot hat mir besonders gut gefallen, das ist die Weiterbildung zur eduscrum practicionerin, die ich besucht habe.

Ich selbst bin ja eher weniger im schulischen Bereich unterwegs, sondern arbeite als Agile Coach, ihr fragt also zurecht…

warum eigentlich eduscrum (also Scrum im schulischen Bereich)? 

1. weil ich als Scrum MasterIn und Agile Coach an die Scrum Werte glaube und finde wir sollten unseren Kindern frühestmöglichst ein stabiles Wertegerüst im Rahmen der schulischen Ausbildung erlebbar machen

2. weil ich seit geraumer Zeit fest davon überzeugt bin, daß Simon Sineks „start with why“ Ansatz die intrinsische Motivation von Menschen anspricht und so Lernen (gemeinsam) einfach viel mehr Spaß macht.

3. weil über die Arbeit mit einem Taskboard, Lern(fort)schritte sichtbar gemacht werden und so Transparenz früh als Grundlage für gute Zusammenarbeit eingeübt werden kann

und

4. weil wir mit eduscrum die sog. „21 century skills“ bei unseren Kindern fördern.

Die 4 c’s. communication. cooperation. creativity. critical thinking. 

Diese Fähigkeiten sind in der komplexen VUCA Welt, in der wir uns bewegen, wichtiger denn je und wir können nicht früh genug damit beginnen, diese Fähigkeiten bei unseren Kindern „zu schulen“.

Mit dieser Ausbildung und ein paar Impulsen im näheren Umfeld hoffe ich hier einen kleinen Beitrag leisten zu können.

Ich werde berichten 😊

(auf dem Titelbild seht ihr die erste Seite meiner Hausaufgabe der eduscrum Practicioner Ausbildung)