Dieses Bild greift die 3 Kernfragen des Pitches zum Einheiten AM auf

Was würdest du tun …

… wenn du keine Angst hättest?

Mit diesem Satz hab ich meinen 10 minütigen Pitch vor den KollegInnen der Einheit eröffnet,

für die ich mich vor 2 Monaten als Agility MasterIn zur Wahl gestellt habe.

Ein Satz, den ich in dem Buch „Lean In“ von Sheryl Sandberg gelesen habe und der mich sehr stark inspiriert hat.

Meine Antwort auf die einleitende Frage? „Hier – vor euch – pitchen“.

Ihr könnt mir glauben, nach 11 Tagen in der neuen Firma, hat es mich eine ganze Menge Mut gekostet, mich für diese unglaublich verantwortungsvolle und spannende Aufgabe zur Wahl zu stellen. Damals wie heute bin ich froh und ein bißchen stolz darauf, dass die KollegInnen sich ihrerseits getraut haben, es mit mir zu versuchen.

Die Rolle, die man salopp auch mit „People Lead“ übersetzen könnte, ist bei DB Systel  im Rahmen der Transformation noch recht frisch. Umso interessanter für mich – echte Pionierarbeit!

So eine „Pitch-Situation“ – mit 3 hervorragenden KonkurrentInnen – ist per se schon eine echte Herausforderung, das wird niemand bestreiten wollen. Für mich zum damaligen Zeitpunkt im speziellen, musste ich doch in den letzten Monaten bei meinem alten Arbeitgeber stark Federn lassen.

Aus welchem Grund, fragt ihr euch?

DER Touristik befand sich – nach so vielen wundervollen Jahren – in meinem letzten Jahr in einer Art Umstrukturierung. Mit „Gesundschrumpfen“ könnte man es vielleicht nett umschreiben.

Das Ziel?

Da ich nicht offiziell an der Entwicklung der Organisation mitgearbeitet habe, kann ich hier nur mutmaßen.

  • Vielleicht wollte man alte Strukturen aufbrechen und aus dem entstandenen Chaos etwas Neues entstehen lassen?
  • Vielleicht möchte man die Braut nochmal hübsch machen, bevor …? Eine Hidden Agenda?
  • Vielleicht dies, vielleicht das … es bleibt im Verborgenen.

Über solche Umstrukturierungsmaßnahmen lässt sich durchaus streiten, fest steht, das kann man SO oder SO machen.

In meinem Fall habe ich das gute, alte Motto – wer weiß wofür es gut ist – bemüht, weil verstanden habe ich es nicht.

Zu sehen, wie etliche langjährige Kollegen und Kolleginnen in der sog. Freiwilligenphase teilweise schweren Herzens Abschied nahmen, hat mich emotional tief berührt. Die vielen Gespräche mit den unterschiedlichsten Personen innerhalb der Firma und meine eigene, tiefgreifende Erfahrung mit dem Wechsel, haben mich  besser verstehen lassen, wie schmerzhaft es ist, nach langer Zeit einen komplett neuen Weg einzuschlagen ( ein-schlagen zu müssen ).

Wofür es also – für mich persönlich – gut war?

Ich habe gelernt: Veränderung tut weh und bietet dennoch oft die Chance auf Verbesserung. Gleichzeitig kann ich meine Erfahrung und das Erleben dessen, wie man es besser nicht macht, jetzt aktiv in meine neuen Rolle mit einbringen.

( Anmerkung der Redaktion 😉 … Die verstörend empathielose Art und Weise der Führungsriege mit den Ängsten und Nöten der Menschen umzugehen, die mittelbar und unmittelbar von der Umstrukturierungsmaßnahme betroffen waren, hat mich gleichermaßen fasziniert, wie ratlos zurückgelassen.

Besser als die Postkarte von WIBAS ( die ich damals geschickt bekam ) „es gibt Werte für Zahlen und Werte die zählen“ kann man die Situation damals wohl nicht beschreiben.

Was habe ich also in der kurzen Vorbereitungszeit für den Pitch getan?  ZUGEHÖRT.

3 Fragen habe ich zur Vorbereitung auf den Pitch bekommen und scheinbar waren meine Antworten die Richtigen.

Jetzt habe ich die Chance die Rolle und die Aufgabe zusammen mit meinen neuen KollegInnen jeden Tag neu zu gestalten. Eine spannende Sache!

Einige meiner Aufgaben sind:

Menschen zusammenbringen, Methoden zum Ausprobieren (!) anbieten, die Angst vor dem Neuen nehmen und gleichzeitig Brücken bauen, um GEMEINSAM etwas zu bewegen.

Ein echtes Brett – aber wer gute Lehrer hat 😉

@Robert Gies @Kristin Kiwitt @Marcella Pfeffer @Timo Volkmer @Wolf Wehner – thx for inspiring me!

Dieses Bild dient dazu die Teilnehmer an meinem Pitch zum Einheiten AM Willkommen zu heissen
Begrüßung
Dieses Bild greift die 3 Kernfragen des Pitches zum Einheiten AM auf
3 vorgegebene Fragen als Orientierung
Die Beantwortung von Frage Nummer 3
Antwort Frage Nummer 3
Meine Antwort auf Frage Nummer 1
Antwort Frage Nummer 1
Antwort auf Frage Nummer 2
Antwort Frage Nummer 2
Angebot und Abschluss
Angebot und Abschluß

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